Instagram-Auftritt für mehr Nachhaltigkeit

Am Montag, 24. Juni, trafen sich die Ehrenamtlichen vom Second-Hand-Kleiderladen der evangelischen Kirchengemeinde Schwäbisch Gmünd: Gudrun Oesterle-Hammer, Ursula Böhme und Isolde Weller, sowie Inga Adam, Projektleiterin von BIWAQ V, Nuru Debora Thie, Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik, Jörg Imle, Stadtteilbüro Ost, und die HfG-Studentinnen Inga Axelsson und Emi Eknigk im Second-Hand-Laden in der Buchstraße 32. Seit 20 Jahren besteht der Second-Hand-Laden und bereichert die Oststadt. Der Laden ist ein beliebter Ort, um Kleidung abzugeben oder neue Kleidungsstücke günstig zu erwerben. Ab sofort werden die Kleidungsstücke digital in Insta sichtbar und erreichen eine viel größere Reichweite und der Nachhaltigkeitsgedanke verstärkt sich um ein Vielfaches.

Durch die Stärkung der nachhaltigen Ökonomie ist ein Handlungsfeld des Projekts BIWAQ V – ZEIT (Zeitenwandel – Einheit – Integration – Teilhabe) in Schwäbisch Gmünd angesiedelt und unterstützt das Digitalisierungsprojekt. Gemeinsam mit zwei ehrenamtlichen Studentinnen der Hochschule für Gestaltung wurde der digitale Umstieg im Second-Hand-Kleiderladen erst möglich. In diesem Zuge kam die Idee auf, den Second-Hand-Kleiderladen mit einem Internet- und Social-Media-Auftritt zu unterstützen. „Wir hatten im Team überlegt, wie wir unmittelbar und schnell lokale, kleine Unternehmen unterstützen können und dann kam uns der Second-Hand-Kleiderladen in den Sinn“, so Inga Adam.

Der Stadtteilkoordinator der Oststadt, Jörg Imle, führte weiter aus: „Uns war es wichtig, dass die Unterstützung auf die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst ist und dies dann einen Mehrwert für das gesamte Quartier schafft.“ Auch die städtische Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik, Nuru Debora Thie, war schnell in das „Projekt im Projekt“ involviert: „Wir haben den Second-Hand-Laden ja bereits in unserem fairen und nachhaltigen Einkaufsführer aufgeführt und nun wollten wir noch einen Schritt weitergehen und die Möglichkeiten des Second-Hand-Shoppings in Schwäbisch Gmünd bekannter machen.“ Um den Plan des „Wie“ der Unterstützung des Kleiderladens in die Tat umzusetzen, wurde von den Projektverantwortlichen an der Hochschule für Gestaltung (HfG) angefragt, ob nicht Studierende Zeit und Lust hätten den Webauftritt des Ladens zu gestalten. Hier meldeten sich gleich die beiden HfG-Studentinnen Inga Axelsson und Emi Eknigk: „Wir fanden die Idee sofort spannend, weil wir den Laden cool präsentieren, Nachhaltigkeit fördern und unsere Design-Fähigkeiten einsetzen können“. Auch das ehrenamtliche Ladenteam des Second-Hand-Kleiderladens war gleich von der Idee begeistert: „Toll, dass die Studentinnen das machen. Auf diese Weise hoffen wir, neue und jüngere Kundinnen mit schmalem Geldbeutel und auch solche zu gewinnen, denen vor allem der Nachhaltigkeitsgedanke am Herzen liegt,“ sagte Gudrun Oesterle-Hammer, die zusammen mit sechs anderen Mitarbeiterinnen den Laden führt.

Der Webauftritt des Second-Hand-Kleiderladens ist nun in Instagram unter „secondhandgmuend“ zu finden mit aktuellen Styles und Angeboten. Die Öffnungszeiten sind: Mittwochs von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr, donnerstags von 14 bis 17 Uhr und zusätzlich jeden ersten Samstag im Monat von 10 bis 12 Uhr.

Die Stadt Schwäbisch Gmünd ist eine von 47 Kommunen bundesweit, die an der fünften Förderperiode des Bundes- und EU-Projekts BIWAQ (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier) teilnimmt. In Schwäbisch Gmünd soll das Projekt BIWAQ V – ZEIT (Zeitenwandel – Einheit – Integration – Teilhabe) vom 1. September 2023 bis 30. Juni 2026 vornehmlich in der Oststadt, Hardt und Altstadt umgesetzt werden. Mit den beiden Handlungsfeldern „Nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt“ und „Stärkung der lokalen Ökonomie“ sowie den Querschnittsthemen „Nachhaltigkeit“ und „Digitalisierung“ trägt die Umsetzung von BIWAQ V –ZEIT in Schwäbisch Gmünd zur Milieudurchmischung sowie zur Minderung des Arbeitskräftemangels vor allem in den Branchen haushaltsnahe Dienstleistungen, Gastronomie, Baugewerbe und Handwerk bei. Die Projektdurchführung liegt in der Federführung bei der städtischen Wirtschaftsförderung in Kooperation mit dem Amt für Familie und Soziales sowie der Gmünder Volkshochschule e.V., der Technischen Akademie e.V. und der a.l.s.o. e.V.

Das Projekt „ZEIT“ wird im Rahmen des Programms „BIWAQ V“ durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.


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